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tendo-ronin aikido
ex-uni-gruppe münchen

 
     


IMG by AikidoFAQ

uchi
aiki
buki
kata
jigo
dojo
soto
BUDO-GLOSSAR


Wichtige Begriffe im Aikido und Budo
Text-Kopie von „3A – Académie Autonome d'Aikido“

(erweitert)


Inhalt

  1. Grundbegriffe
    1. Allgemeine Begriffe
    2. Techniken
    3. Angriffsformen
  2. Grundbegriffe für Fortgeschrittene
    1. Weitere Techniken
    2. Sonstige Begriffe
    3. Die vier Könnenstufen
    4. Wortfamilien zu einzelnen Begriffen
    5. Namen der Aikijo-Grundübungen
    6. Weitere Aikijo-Formen
    7. Namen der Aikiken-Grundprinzipien
  3. Die sieben Tugenden des Budo
Noch ein von mir kopiertes Aikido-Fachwort-Lexikon (interner Link), in alphabetischer Ordnung. Ein sehr umfangreiches japanisch-englisches Dictionary (zweites Fenster) findet sich bei AikidoFAQ; außerdem sind die Begriffe dort wieder anders geordnet. Unbedingt lesenswert sind zusätzlich die Artikel (zweites Fenster) bei Tenshukaku.

zum Inhalt Grundbegriffe

zum Inhalt Allgemeine Begriffe
budo Sammelbegriff aller japanischen Kampfkünste, Rittertum
ai Harmonie, Übereinstimmung, zusammenführen, vereinigen, Liebe
ki Lebenskraft, Wille, kosmische Energie
do Weg, Methode; der Weg, den man im Leben verfolgen soll
ju weich, sanft
jutsu Technik, Handwerk (im Gegensatz zu Do)
aikidoka derjenige der Aikido betreibt
sensei Lehrer, Meister
o-sensei der große Meister (o=groß), im Aikido: der Begründer Morihei Uyeshiba
sempai der ältere (im Sinne von fortgeschrittenere) Schüler
kyu Anfängergrad (wenn Farbgrade verwendet werden: 6=weiß, 5=gelb, 4=orange, 3=grün, 2=blau, 1=braun)
dan Fortgeschrittenengrad (1–10)
dojo „Platz des Weges“, Übungsraum im Budo
dogi Anzug
obi Gürtel
hakama traditioneller Hosenrock
tatami Übungsmatte
rei Gruß, Dank
shomen ni rei Gruß nach vorne
ritsu rei Verbeugen im Stand
Kamiza Seite nach Osten; der obere Platz
seiza Kniesitz
hara Bauch, Zentrum, Schwerpunkt
mukuso Meditation
za ho Meditation im Kniesitz
za rei Verbeugung im Kniesitz
yame Aufhören!, Ende der Übung!
o-negai shimas Bitte!
o-negai ita shimas Bitte! (als Erwiederungsform, Vergangenheitsform)
domo arigato gozaimas Vielen Dank!
domo arigato gozaimashita Vielen Dank! (als Erwiederungsform, Vergangenheitsform)

 

 
katana einschneidiges Schwert (Länge ca. 100 cm)
bokken Holzschwert (Länge ca. 100 cm)
tsuba Handschutz des Schwertes, (Schwert-)Stichblatt
jo Holzstab (Länge ca. 127 cm)
bo Langstock (Länge ca. 180 cm)
tanto Messer

 

 
aiki-tai Aikido nur mit dem Körper
aiki-ken Aikido mit dem Schwert
aiki-jo Aikido mit dem Stab
taiso Gymnastik


zum Inhalt Techniken
uke der die Technik Empfangende, also der Angreifende
seme Angreifer
nage der Werfende, der Verteidigende; aber auch: Wurf
uke kotai shimasu Bitte Uke wechseln!

 

 
undo Übung, Bewegung
kingyo-undo Goldfisch-Übung
se-no-undo Entspannungsübung: Partner auf dem Rücken aufladen

 

 
ukemi Fallschule
waza Technik
te waza Handtechniken
tekubi waza Handgelenkstechniken
atemi waza Schlag- und Stoßtechniken
ashi waza Fuß- und Schrittechniken
kihon waza Grundtechniken, Grundschule
henka waza Variationen von Techniken, z.T. inmitten der Ausführung
kime bestimmen, jemanden entscheidend beeinflussen, kontrollieren, führen
kime waza Techniken mit Block- oder Brennpunkt, die Kontrolle über vitale (Schmerz-) Punkte ausüben
nage waza Wurftechniken
osae waza Haltetechniken, siehe ikkyo, nikyo &c.
kansetsu waza Hebeltechniken
shime waza Würgetechniken
tachi waza Standtechniken, Würfe aus dem Stand
suwari waza Übungstechniken im (japanischen) Sitzen, d.h. im Kniesitz
katame waza Bodentechniken: halten (osae), hebeln (kansetsu), würgen (shime)
sutemi hinwerfen, wegwerfen, opfern
sutemi waza Opfertechniken, Würfe aus der Bodenlage, bzw. Nage wirft sich selbst in die Bodenlage und wirft/zieht Uke dabei mit
hanmi hantachi waza Übungstechniken, wobei Nage sitzt/kniet und Uke steht
renzoku waza Folgetechniken, Übung der Abfolge mehrerer Techniken hintereinander
kaeshi waza Gegentechniken, Konter
jiyu waza freie Techniken
kata festgelegte Abfolge von Techniken

 

 
kamae Grundstellung, genauer: generelle Bereitschaft (körperlich und geistig)
hanmi Profilstellung
ai hanmi symmetrische Profilstellung (links-links oder rechts-rechts gegenüber)
gyaku hanmi umgekehrte Profilstellung (z.B. rechts-links gegenüber)
tai sabaki Körperdrehung
iri- ein-, hinein-
irimi direktes Eintreten in den Körper (=mi (des Angreifers)); nach innen
tenkan Ausweichen; nach außen
omote Vorderseite
ura Rückseite
kiai Angriffsruf; Schlachtruf; Atemtechnik als Kampfschrei, der Energie freisetzt und den Gegner lähmt
meguri Handdrehung
atemi Schlag (=ate) auf vitale Punkte des Körpers (=mi)

 

 
ikkyo erste Form, „ude-osae“, Arm­streck­hebel
nikyo zweite Form, „kote-mawashi“, Arm­dreh­hebel
sankyo dritte Form, „kote-hineri“, Hand­dreh­hebel
yonkyo vierte Form, „tekubi-osae“, Arm­preß­dreh­hebel
gokyo fünfte Form, „ude-nobashi“, Hand­beuge­hebel

 

 
irimi nage Wurf durch direktes Eintreten in den Partner
yoko irimi Wurf durch seitliches Eintreten in den Partner
shiho nage Vierrichtungswurf (Schwertwurf)
ude kime nage Armstreckwurf
kaiten nage Rotationswurf
koshi nage Hüftwurf
kokyu nage Atemkraftwurf
tenchi nage Himmel-Erde-Wurf, die Energie wird aufgespalten und somit zerstreut
juji garami Armkreuzdrehwurf
kote gaeshi Handgelenksaußendrehwurf
sumi otoshi Eckenkippwurf (sumi = Winkel)
aiki otoshi Ausheberwurf; Übersetzung ungenau: otosu=fallenlassen, nicht heben


zum Inhalt Angriffsformen
tori, -dori Griff
uchi Schlag
tsuki Stoß
keri, -geri Tritt
katate dori Greifen eines Handgelenks mit einer Hand
gyaku hanmi katate dori direktes Greifen eines Handgelenks mit entgegengesetzter Hand (z.B. rechts greift links)
ai hanmi katate dori diagonales Greifen eines Handgelenks mit einer Hand (z.B. rechts greift rechts)
katate ryote dori Greifen eines Handgelenks mit zwei Händen
ryote dori beide Hände greifen je ein Handgelenk
ushiro ryote dori Greifen beider Handgelenke von hinten
kata dori Griff zur Schulter
kata katate dori Griff zur Schulter und zum Handgelenk
sode dori Griff mit einer Hand zum Ärmel
mune dori Griff mit einer Hand zum Dogi-Kragen (zur Brust)
ryokata dori Packen beider Schultern von vorne
ushiro ryokata dori Packen beider Schultern von hinten
kubi shime Würgen von vorne
yoko kubi shime seitliches Würgen
ushiro kubi shime Würgen von hinten
ushiro kakae dori Umklammern von hinten
men uchi Schlag zum Kopf
shomen uchi gerader Schlag von oben an den Kopf (zur Stirn)
yokomen uchi Schlag seitlich zum Kopf, zur Schläfe, zum Hals
ran ohne bestimmte Regel, Unruhe, locker
randori freier Angriff (in der Regel von mehreren Angreifern), lockerer Übungskampf
kosa dori diagonaler (An-)Griff zum Handgelenk (ai-hanmi katate dori)
morote dori Greifen eines Handgelenks mit zwei Händen (katate ryote dori)
kate dori Griff zur Armbeuge (Ellbogen)
kata dori men uchi Griff an die Schulter kombiniert mit einem Schlag ins Gesicht (= men)
ushiro ryo hiji dori Griff beider (= ryo) Ellbogen (= hiji) von hinten
ushiro katate eri dori Griff mit einer Hand von hinten zum Kragen (= eri)
shomen tsuki gerader (= sho) Stoß gegen die Vorderseite (= men)
mune tsuki Stoß zur Brust (= mune)
chudan tsuki Stoß zum mittleren (= chu) Bereich (= dan), Bauch/Brust
gedan tsuki Stoß zum unteren (= ge) Bereich, unterhalb der Gürtellinie
jodan tsuki Stoß zum oberen (= jo) Bereich, Kopf
mae geri tiefer Tritt gerade nach vorne
yoko geri gerader seitlicher Tritt
mawashi geri Halbkreisfußtritt
futari dori Angriff von zwei Personen gleichzeitig
ashi barai Fußfeger (ashi = Bein, barai = fegen, kehren)


zum Inhalt Grundbegriffe für Fortgeschrittene

zum Inhalt Weitere Techniken
tai jutsu Körpertechniken, waffenloser Kampf (tai = Körper; jutsu = Handwerk)
tai no henka 1. ändern, wechseln (= henka) der Körperstellung; 2. spezielle Übung
tenkan ashi tai no henka (ashi = Bein)
sabaki wörtl.: urteilen, Wechsel, Veränderung anstreben → bewegen, drehen
shikko Kniegang (ungesund für die Knie!)

 

 
ki no musubi das eigene Ki mit dem des Partners vereinen/verbinden
ki no nagare kontinuierlich Ki fließen (= nagareru) lassen
mizu nagare Fließendes Wasser
ippon geiko Wechseltechniken: Nage macht 1 × Technik vor, dann Rollenwechsel
kaeshi waza Kontertechniken
katame waza Gruppe der Fesselgriffe (Haltetechniken, Armhebel, Würgegriffe etc.)
kansetsu waza Gelenktechniken
jiyu waza freies Angreifen
ude osae ikkyo (ude = Arm; osaeru = festhalten), Armstreckhebel
oshi taoshi ebenfalls ikkyo
kote mawashi nikyo (mawasu = verdrehen), Armdrehhebel
kote hineri sankyo (hineru = verbiegen), Handdrehhebel
tekubi osae yonkyo (osaeru = festhalten), Armpressdrehhebel
ude nobashi gokyo, Armschlüssel
se oi nage Schulterwurf
hara gatame Bauchstreckhebel
uchi mata Vorwärtswurf durch Führung bzw. Treffer am Oberschenkel
kokyu ho Übung bei der der Partner mit Hilfe der Atemkraft geführt wird
orenai te der unbiegsame Arm
shiho undo Vierrichtungsübung
happo undo Achtrichtungsübung
tenbin nage ude kime nage


zum Inhalt Sonstige Begriffe
dai no budo das große Budo (mit Waffen bzw. Schwert)
sho no budo das kleine Budo (ohne Waffen, also nur mit den Händen)
bu „Ritter“, militärische Angelegenheit
bushi (= bujin) Ritter, adeliger Krieger, Samurai (= Dienender); Kriegerklasse des alten Japan. Führer der Streitkräfte von Groß­grund­besitzern, die ihre eigene Armee beschäftigten
bushido Weg des Ritters, Sammelbegriff für Dinge, die mit Rittertum, Ritterlichkeit und Kampfarten zu tun haben, Ehrenkodex der Samurai.
shihan Ehrentitel, hoher leitender Lehrer (ab 6. Dan)
uchi „Mein Haus“, Teil von etwas sein
uchideshi engerer Schüler, der längere Zeit beim Meister im Dojo lebte

 

 
kamiza Seite nach Osten; der obere Platz; wörtlich: der Sitz der Götter (kami); Die Kamiza wird einfach (!) geschmückt mit der Jahreszeit entsprechenden Pflanzen und einem Schriftzug, der Aikido-Prinzipien versinnbildlicht. Statt dem Schriftzug kann auch ein Bild des verstorbenen (!), direkten (!) Lehrers des Unterrichtenden verwendet werden (ähnlich einer Ahnengalerie). Es hat sich in Europa eingebürgert, ein Bild O-Senseis als Hauptbild aufzustellen. Dies ist jedoch aus traditioneller Sichtweise nur denjenigen Schülern erlaubt, die Meister Uyeshiba auch wirklich als eigene Schüler akzeptierte. Leider wird diese Tradition in Japan selbst auch schon verfälscht.
shimoza Der untere Platz gegenüber Kamiza; Platz an dem die Schüler sitzen
joseki Platz der vom Meister eingeladen Assistenten (links vom Lehrer)
shimoseki Platz der Zuschauer, rechts vom Lehrer gegenüber Joseki

 

 
ten chi ka sui Himmel – Erde – Feuer – Wasser (Viermaliges Klatschen zu Beginn des Trainings)
shin kokyu wörtlich: das tiefe Aus-Ein (Ansage vor ten chi ka sui)
funa kogi undo „Ruderbootübung“ (fune = Boot, kogu = rudern), „ho-hei“
tori fune no gyo korrekter/förmlicher Ausdruck für die Übung „funa kogi undo“
furi tama Entspannungsübung: der Körper wird in Schwingung versetzt
kotodama Philosophie der Klangwelt
hakama o azukarimasu kudasai darf ich bitte den Hakama in Empfang nehmen? (Antwort: doso=bitte)

 

 
katsu hayabi das Prinzip, den Angriff zu kontrollieren bevor er sich manifestiert
kihon (tandoku/sotai) = suburi Basisübung, Grundübung (einzeln/mit Partner)
ma ai der richtige Abstand zwischen den Übungspartnern
mae vor, vorne, vorwärts
mae ukemi Vorwärtsfallschule, Vorwärtsrolle
ushiro ukemi Rückwärtsfallschule, Rückwärtsrolle
yoko ukemi Seitwärtsfallschule, Seitwärtsrolle
tachi 1. im Stand, im Stehen (tatsu=stehen); 2. Schwert (tatsu = schneiden)
soto außen, außerhalb, Außenseite
uchi 1. innen, innerhalb, Innenseite; 2. Schlag, Hieb (utsu = schlagen)
migi = yu rechts
hidari = sa links
za 1. Sitz; 2. Theater
ho 1. Methode, Form, Übung; 2. Richtung, Seite

 

 
aiki no jo = aikijo ho Aikido(bewegungen) mit oder gegen Stab (z.B. Stab gegen waffenlosen Angriff)
aiki no ken = aikiken ho Aikido(bewegungen) mit oder gegen Schwert (z.B. waffenlos gegen Schwert-Angriff)
kan geiko Wintertraining (-studium, -zusammenkunft), wobei geiko=nachdenken
shoho geiko Sommertraining (-studium, -zusammenkunft)

 

 
tegatana Schwerthand („Führe die Hand wie ein Schwert!“)
kensen Angriffslinie
kime vitale Punkte, Brennpunkt, Schwerpunkt, Zentrum, Konzentration
uke soku seme Rollenwechsel innerhalb einer (!) Bewegungen, Uke wird zu Seme
agura Schneidersitz (bequemes Sitzen)
koan ein auf den ersten Blick widersinniger Spruch (oder Geschichte)
mondo Lerngespräch zwischen Schüler und Meister
Zahlen von 1 bis 10 1-ichi, 2-ni, 3-san, 4-shi, 5-go, 6-roku, 7-shichi, 8-hachi, 9-ku, 10-ju
Kobudo „kleine Waffenkunst“, Begriff für ein bestimmtes Waffensystem
Kyudo traditionelles japanisches Bogenschießen

 

 
daito Langschwert mit Klingenlänge über 60 cm
tachi hier: Schwert (tatsu = schneiden)
wakizashi Kurzschwert (Länge 30–60 cm)
daisho Bezeichnung für das Schwertpaar Katana und Wakizashi
saya Scheide, in der das Schwert getragen wird
mono uchi Auftreffende Fläche beim Schwert (die letzten 10 cm der Klinge)
tonfa Schlagstock mit Griff, wie ihn die Polizei benutzt (ähnelt einer Kurbel)
sai gabelförmiger Dreizack aus Metall
naginata Hellebarde (2–2,5m langer Stab mit gebogener Klinge an einem Ende
yari Speer/Lanze (langer Stab mit gerader Klinge an einem Ende)
kama Sichel
nunchaku 2 kurze Stäbe, die durch Kordel/Kette miteinander verbunden sind
hanbo „halber Stock“ (Länge ca. 90 cm)
shinai aus Bambusstreifen nachgebildetes Übungsschwert
katana kake Schwertständer


zum Inhalt Die vier Könnenstufen
shu die Stufe der Form (bis 1. Dan)
ha die Stufe des Verlassens der Form (2. bis 5. Dan)
ri die Stufe auf der es keine Form mehr gibt/die Form verlassen wurde bzw. die Stufe der Anwendung (ab 6. Dan)
ku die Stufe auf der sich die beiden Kontrahenten bereit zum Kampf gegenüberstehen und „nichts“ passiert (äußerlich passiert nichts, innerlich wissen beide, wenn einer angreift, verliert er)


zum Inhalt Wortfamilien zu einzelnen Begriffen
ireru eintreten (vgl. Irimi)
hineru verbiegen (vgl. kote hineri)
juji Kreuz (vgl. juji garami)
kaesu drehen, umkehren (vgl. gaeshi, kaeshi)
karamaru winden, wickeln (vgl. juji garami)
katameru festmachen, fixieren, immobilisieren (vgl. katame waza)
kubi Hals (vgl. kubi shime)
mawasu verdrehen (vgl. kote mawashi)
garami halten, verwickeln, gedreht
osaeru beherrschen, niederhalten, festhalten (vgl. tekubi osae)
otosu fallenlassen (aiki otoshi = fälschlicherweise: Ausheberwurf)
semeru angreifen (seme = Angreifer)
senaka Rücken (vgl. seno undo)
shimeru würgen, zusammendrücken (vgl. kubi shime)
sumi Ecke (vgl. sumi otoshi)
toma großer Abstand zu Partner (vgl. toma katate uchi)
toru nehmen (tori = Griff)
utsu schlagen (uchi = Schlag)
no- ein Artikel, der den Genitiv bezeichnet; von


zum Inhalt Namen der Aikijo-Grundübungen
1. choku tsuki gerader, direkter (=choku) Stoß nach vorne
2. kaeshi tsuki Stoß nach vorne, gedrehter (= kaeshi)
3. furikomi tsuki Stoß nach vorne, geführt von unten nach oben


zum Inhalt Weitere Aikijo-Formen
toma katate uchi kreisförmiger Schlag von schräg oben nach unten (toma = großer Abstand zu Partner)
uke nagashi (ue/shita) den Uke passieren lassen bzw. vorbeilassen (oben/unten)
hasso (no) kamae Grundstellung bei der der Stab an der hinteren Schulter senkrecht nach oben (= hasso) gehalten wird
waka kamae Grundstellung, bei der die Waffe hinten unten gehalten wird
kiri Schnitt
tsubame gaeshi drehende Schwalbe (=tsubame), Schwalbenschnitt, V-Schnitt


zum Inhalt Namen der Aikiken-Grundprinzipien
1. matsu no tachi Kiefer (steht für die Bewegungen von oben nach unten; Himmelsenergie, immerwährend, immergrün, yang, z.B. shomen)
2. ume no tachi Pflaume (steht für die Bewegungen von unten nach oben; Erdenergie, kommt und vergeht, yin, z.B. furikomi tsuki, oft auch durch Kirschblüte symbolisiert)
3. take no tachi Bambus (Bambus biegt sich im Wind weg, steht dann aber wieder auf; nachgiebig, aber fortdauernd, z.B. uke nagashi, tsubame gaeshi; vergleichbar mit ten chi ka sui: der Mensch im Spannungsfeld)

 

 
otonashi ken das lautlose Schwert (man schlägt nicht auf das Schwert)


zum Inhalt Die sieben Tugenden des Budo
1. jin Güte
2. gi Ehre, Gerechtigkeit
3. rei Höflichkeit, Etikette
4. chi Weisheit, Klugkeit
5. shin Aufrichtigkeit, Rechtschaffenheit
6. chu Ergebenheit, Loyalität
7. koh Pietät

 

 
wa Harmonie, Gemeinschaftsgeist; das alte Wort für Japan
sei Reinheit
kei Respekt vor Allem, was ist
giri Pflicht; „Was man tun muß“; die Gesellschaft betreffende Verpflichtung des Individuums
sabi ein geistiger Pfad, eine intellektuelle Haltung und Sichtweise ruhiger Einsamkeit
wabi verwelkt, abstinent, nicht ewig; das spontane Erfassen des wahrhaftigen „So-Seins“ alltäglicher Dinge
wabi/sabi ästhetische Ideale, eng mit dem Zen-Buddhismus und der Teezeremonie verknüpft
bi die geringste innere Regung, die von einem Element oder einer Sache ausgeht
yabo Mangel an Geschmack in der Auswahl der Kleidung (unzeitgemäß, langweilig, vulgär)

 

 
kan unmittelbares Erfassen, Intuition
sen Entschlossenheit, Tatkraft, Initiative
mae no sen die Initiative übernehmen in dem Augenblick, in dem sich ein Gegner zum Angriff entschließt

copyleft &c
vgl. Text © bei zweites Fenster 3A – Académie Autonome d'Aikido

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Kalligrafie © bei zweites Fenster AikidoFAQ.com
Gesetzt aus/für zweites Fenster MS Georgia & Verdana
2003 ©|© Stefan Unterstein
 
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